"Der neue Leopoldsplatz"

Veröffentlicht am 12.03.2017 in Presseecho

G20-Finanzminister-Gipfel: Baden-Baden zwischen Baustelle, Bürgern und bundesdeutschen Medien

Der Leopoldsplatz in Baden-Baden war schon immer der Mittelpunkt der Bäder-, Kultur-, Casino- und Kongressstadt Baden-Baden. Von Anfang an war er den Verantwortlichen der Stadt lieb und teuer. Vor allem seit der ehemalige Oberbürgermeister der kleinen Weltmetropole, Dr. Carlein,  die Losung ausgegen hatte, auf dem sogenanten "Leo" einen Espresso trinken zu wollen. Innerhalb weniger Jahre wurde deshalb durch Tunnelbau und Schließung der innerstädtischen Ortsdurchfahrt aus dem ehemaligen Verkehrsknotenpunkt ein ansehnlicher Platz, dessen Ruhe nur durch ca. 600 Busbewegungen pro Tag gestört wurde. Entgegen den vollmundigen Versprechungen zahlreicher sogenannter "Plattenpäpste" hielt der Belag aber trotz der enormen Stärke der Natursteine nicht und begann sich aufzulösen.

Nach jahrelanger Diskussion hatte man sich im Frühjahr 2016 endlich dazu durchgerungen, den Platz in zweijähriger Bauzeit von Grund auf zu sanieren und auf Beton zu setzen. Bis, ja bis die verlockende Anfrage des G20-Gipfels der Finanzminister und Notenbankpräsidenten auf die Stadt zukam...

Einzig die SPD-Fraktion Gemeinderat entdeckte unüberbrückbare Widersprüche zwischen den Bedürfnissen eines Weltfinanzministertreffens und der seit Jahren geplanten LEO-Baustelle. Nach Ansicht der Sozialdemokraten  im Gemeinderat hätte man deshalb ohne Probleme ein weiteres Jahr zuwarten können, zumal der Wechsel des Baudezernenten anstand und eine weitere Großbaustelle um die Ecke geplant war. Sie stellte deshalb den Antrag an die Oberbürgermeisterin, die Sanierung doch um ein Jahr verschieben zu wollen. Mit dem Rückenwind der im Gemeinderat vertretenen "wichtigen" Parteien wie CDU, Grüne oder Freie Wähler lehnte die Verwaltung das "Ansinnen" der Sozialdemokraten schroff ab.

Mit der Folge, dass die positiven medialen Aspekte des G20-Finanzminister-Gipfels immer mehr in den Hintergrund treten. Statt dessen ist die Kurstadt in den Fokus (bisher) der gesamten bundesdeutschen Medienberichterstattung geraten. Wer den Schaden hat...

Unser LEO-Tipp des Tages. Bertrachten Sie die Veränderungen auf unserem mittlerweile zugeschütteten Leopoldsplatz mittels der WEBCAM, die von der eigens beauftragten Image-Firma (Stichwort: "Der neue Leopoldsplatz") für die Zeit der Umbauarbeiten installiert wurde. Auf jeden Fall bleibt es spannend und Sie sind (fast) live dabei: Demnächst steht noch die Asphaltierung an. Dann kommt der G20-Gipfel und danach das Ausbuddeln der zugeschütteten Baustelle:)

Hier geht's zur WEBCAM >>>>>http://www.unser-leo.de/webcam/

 

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