300 Kita-Plätze fehlen! Besuch im AWO-Kinderhaus Eulenspiegel

Veröffentlicht am 09.04.2024 in Unterwegs

Der Vorstand der SPD Baden-Baden hat sich bei einem Besuch des AWO-Kinderhauses Eulenspiegel in der Balger Straße über die dortigen Herausforderungen informiert. In 4 Häusern werden dort 126 Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren betreut. Im Prinzip kann man nach dem zweistündigen Rundgang und den Gesprächen mit AWO-Geschäftsführerin Eva Pfistner und dem Kitaleitungsteam Frau Boege und Frau Wettstein feststellen, dass die Einrichtung nicht nur stark nachgefragt ist, sondern auch erfolgreich arbeitet. Jedoch wurden ein paar Punkte angesprochen, die die Arbeit aktuell erschweren und die wir anpacken wollen.

"In Baden-Baden fehlen 300 Kitaplätze!" Diese Feststellung der AWO-Geschäftsführerin Eva Pfistner verdeutlicht die nach wie vor desolate Lage in Baden-Baden in Bezug auf die Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern. Deshalb klingelt auch beim AWO-Kinderhaus Eulenspiegel in der Balger Straße fast jeden Tag das Telefon, weil verzweifelte Eltern im persönlichen Kontakt versuchen, einen der begehrten Plätze zu ergattern. 

Denn das Kinderhaus in der Balger Straße ist begehrt bei Eltern, die das moderne Ambiente mit insgesamt 4 Häusern und das familienähnliche Betreuungskonzept zu schätzen wissen. Insbesondere der Umstand, dass dort Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren betreut werden, sorgt für eine hohe Kontinuität und ermöglicht jahrelange Förderung. "Wir haben hier Kinder, die wir dann eben 10 Jahre betreuen. Da entsteht schon eine besondere Verbindung," so Eva Pfistner. 

Genau dieser konzeptionelle Ansatz, der in Bezug auf den Übergang in die benachbarte Grundschule einen nahtlosen Übergang ermöglichte, ist in Gefahr. Grund ist die Eröffnung eines Schülerbetreuungshauses in unmittelbarer Nähe der Grundschule Balg. Bisher konnten die Kita-Kinder aus dem Eulenspiegel ohne Hindernisse in die Grundschule wechseln, auch wenn sie nicht aus Blag kommen. Das ist inzwischen nicht mehr möglich. "Wir wollen, dass jedes Jahr 5 unserer Kinder dort einen Platz erhalten und dann auch bei uns vor und nach der Schule betreut werden. Das ist uns ganz wichtig auch in Bezug auf Geschwisterkinder," so Eva Pfistner. 

Des weiteren haben wir uns über den Fachkräftemangel unterhalten. Der ist in dieser Einrichtung insofern etwas abgemildert, als viele Kräfte selbst ausgebildet werden. Der Einstieg läuft zumeist über ein FSJ, um dann in eine reguläre, 3-jährige Ausbildung überzugehen. Eines wurde klar, der Beruf des Erziehers / der Erzieherin ist anspruchsvoll, die Ausbildung dem entsprechend fordernd. 

Zuletzt wurde von der Einrichtung der Wunsch geäußert, die Parkplatzsituation zu entschärfen. Das aktuelle Angebot ist nicht ausreichend und daher täte Abhilfe Not. Möglichkeiten gäbe es wohl auf einem Parkplatz in der nahen Schussbachstraße, der aber durch eine Schranke gesichert ist. Hier würde eine Tokenausgabe helfen.

Wir bleiben dran.

 

 

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