Empfang durch Madame Legeay (rechts) und Madame Thomas im FOC Roppenheim: SPD-Fraktion und Citymager Gruner (mit Schal) Anbindung des FOC Roppenheim an die touristische Vermarktung der Stadt Baden-Baden und der Region Mittelbaden
Die SPD-Fraktion Baden-Baden in Begleitung des Citymanagers Herrn Gruner hat am 07.06.12 das FOC Roppenheim – the style outlets – besucht, um sich über Möglichkeiten des gegenseitigen grenzüberschreitenden Partizipierens zu in-formieren. Dass eine Kontaktaufnahme geboten ist, darauf hat Herr Stadtrat Schmoll und Unterzeichner (Anhang) schon 2008 hingewiesen.
Nach langem Warten im Stau vor der Grenze und langwieriger Parkplatzsuche (die 1800 Parkplätze und auch die um-liegenden Feldwege waren zugeparkt) wurden wir in dem sehr stark besuchten Outletcenter von Madame Legeay, Ge-neraldirektorin für Frankreich der spanischen Outlet-Betreiber-Gruppe Neinver, freundlich empfangen.
Madame Legeay berichtete, dass das Unternehmen höchst zufrieden sei mit dem überwältigenden Besucherandrang, der so nicht erwartet wurde.
In dem weiteren, sehr offenen und freundlichen Gespräch wurde erörtert, welche Interessen und Möglichkeiten beste-hen aus diesem Verkaufs- und Eventmagneten FOC Roppenheim Wertschöpfungen für die gesamte Region zu erzielen.
Es wurde einvernehmlich und zweifelsfrei festgestellt, dass Gäste der Stadt Baden-Baden das FOC besuchen werden und Gäste des FOC, ob aus Frankreich oder Deutschland, auch die Stadt Baden-Baden. Dies natürlich nicht zuletzt auf Grund des unterschiedlichen Bekanntheitsgrades von Baden-Baden und Roppenheim.
In diesem Zusammenhang erklärte Frau Legeay, dass das FOC kostenlos eine Räumlichkeit für eine Touristinformation zur Verfügung stellt. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist aber nur ein französischer Betreiber, der Tourismusverband des Unterelsass, für diese Einrichtung vorgesehen. Frau Legeay fügte hinzu, dass es aus Sicht des Outlets sehr wünschens- und anstrebenswert sei, auf eine grenzüberschreitende Einrichtung hinzuwirken. Dies solle ab dem kommenden Herbst erfolgen, wobei die deutsche Beteiligung noch nicht geklärt ist. Die SPD wird erneut die Stadtverwaltung und Kur- und Tourismus GmbH auffordern, umgehend das Gespräch mit den elsässischen Touristenstellen zu suchen, um die Chan-cen einer gemeinsamen kommerziellen und touristischen Vermarktung aufzugreifen.
Auf beigefügte Presseartikel in diesem Zusammenhang wird verwiesen.
Nach dem Austausch von Argumenten über mögliche Werbemaßnahmen durch die verschiedensten Gruppierungen für die Region und auch für Baden-Baden wurde noch die verkehrsmäßige Anbindung diskutiert.
Wie eingangs ja schon angedeutet, ist diese eigentlich katastrophal. Hier werden sicher regional verkehrslenkende Maßnahmen erforderlich sein, die den Staustufenübergang, auch nach Beendigung der Baustelle, entlasten.
In Bezug auf den ÖPNV wurde die Idee geboren, ob es nicht sinnvoll wäre (unter Kostenbeteiligung des FOC), eine Buslinie vom Bahnhof Baden-Baden über Iffezheim/Baden Airpark (?) und dem FOC zum Bahnhof Beinheim einzu-richten. Dadurch könnte auf der einen Seite der Wunsch des FOC nach solch einer Verbindung berücksichtig werden; auf der anderen Seite hätte man dadurch auch erstmals die Möglichkeit, eine dauerhafte und rentable ÖPNV-Verbindung ins benachbarte Elsass zu etablieren.
Nach weiteren Erörterungen wie der Personalgewinnung (derzeit ca. 15 % deutsche Mitarbeiter), Parksituation, ca. 30 weiteren Verkaufsgeschäften, die demnächst eröffnet werden, verabschiedete man sich unter der Prämisse:
-Wir bleiben im Gespräch, die Entfernungen sind kurz-
Fritz Leese, Stadtrat