Im Rahmen des Neujahrsempfangs des SPD Stadtverbandes wurde Dr. Helmut Neck für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Paul Haußmann, der Vorsitzende des Ortsvereins Baden-Baden, übereichte mit dankenden Worten die von Sigmar Gabriel unterzeichnete Urkunde und übergab ein Weinpräsent. Helmut Neck ist am Tage seiner Volljährigkeit der SPD in seinem Heimatort Eggenstein bei Karlsruhe beigetreten. Geprägt haben ihn noch kantige und charismatische Personen wie Willi Brand, Herbert Wehner und Fritz Erler.
Den Beitritt, sagt Helmut Neck, habe er nie bereut, obwohl noch heute wohl kein Monat vergehe, an dem er sich nicht über seine Partei ärgere. Oft mache sie in seinen Augen alles falsch. Für ihn sei die SPD deshalb ein "Kompromiss ohne Ende". Aber trotzdem sei keine Partei besser als die SPD, denn sie verbinde als einzige politische Kraft wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Gerechtigkeit.
Für die SPD war Helmut Neck viele Jahre Jusosprecher, 16 Jahre Ortsvereinsvositzender und 10 Jahre Fraktionsvorsitzender.
Er freue sich, dass die SPD auch in Baden-Baden immer weiblicher und jünger werde, denn die Frauen und die Jungen habe er in seiner aktiven Zeit immer gefördert, ohne die Älteren zu vergessen.
Er wünsche sich, dass die Politiker und Politikerinnen der SPD sich mehr an den kantigen Personen von früher orientieren und dass die Mitgliederschaft dies mitträgt, wenn einer/ eine den Mut hat, nicht "aalglatt und geschmeidig", sondern kantig und damit authentisch zu sein.
Die SPD Baden-Baden begrüßt die Bewerbung von Bürgermeister Michael Geggus für das Amt des Oberbürgermeisters unserer Stadt.
Herr Geggus hat in den vier Jahren seiner Amtszeit als Beigeordneter zusammen mit OB Wolfgang Gerstner den Weg unserer Stadt an verantwortlicher Stelle mitgeprägt und sie weiter nach vorn gebracht.
Zahlreiche Baden-Badener haben es sehr bedauert, dass der Amtsinhaber aus persönlichen Gründen nicht noch einmal kandidiert. Umso mehr begrüßen nun viele Bürgerinnen und Bürger die Bewerbung von Bürgermeister Michael Geggus um das höchste Amt unserer Stadt. Sie setzen auf die Kontinuität einer erfolgreichen Politik und auf die Kreativität des gebürtigen Baden-Badeners, dem sie zutrauen mit den schweren, vor uns liegenden Herausforderungen fertig zu werden.
Wir sind sicher: Am 16. März wird Baden-Baden mit Michael Geggus den "erfolgreichen Weg" für unsere Stadt wählen.
Stadtverbandsvorsitzender Werner Henn würdigte die Verdienste Willy Brandts um den Frieden in Europa und in der Welt
Anlässlich des 100jährigen Geburtstages des Friedensnobelpreisträgers traf sich eine große Gemeinde von SPD-Mitgliedern und Willy-Fans beim Gedenkstein auf dem Willy-Brandt-Platz, um den großen SPD-Vorsitzenden und Vater der Ostpolitik mit einer Kranzniederlegung zu ehren. Werner Henn erinnerte in seiner Ansprache daran, dass es vor allem Brandt Ostpolitik war, die die Voraussetzung dafür schuf, dass sein großer Traum, die Widervereinigung Berlins und Deutschlands, im Jahr 1989 in Erfüllung gehen konnte. Der Platz vor der ehemaligen Polizeidirektion wurde im Jahr 1996 nach dem SPD-Vorsitzenden benannt, der 1969, in unruhigen Zeiten, auch einmal zu einem Besuch in Baden-Baden weilte.
Stadtrat Werner Schmoll bedankt sich im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Cité: Tolle Cité-Tanne bringt Identität für den neuen Stadtteil.
Ortsvereinsvorsitzender Paul Haußmann: Wir können zufrieden sein
Nachdem der SPD-Ortsvein Baden-Baden sich erst am Dienstag zur Diskussion der Zwischenergebnisse der Berliner Koalitionverhandlungen getroffen hatte und sich sehr zurückhaltend bei deren Bewertung gezeigt hat, kam kurzfristig der Vorstand des Ortsvereins zusammen um die mittlerweile vorliegenden Ergebnisse zu bewerten.
Der Vorsitzende Paul Haußman zeigte sich mit Blick auf die von den Mitgliedern erst kürzlich aufgestellte Prioritätenliste sehr zufrieden. Zwar sei bei der Rente nach 45 Beitragsjahren eine Altersgrenze von 63 Jahren eingebaut worden und man müsse beim endlich vereinbarten Mindestlohn von 8,50 Euro zwei kleine Kröten schlucken, dennoch könne man auf die erzielten Ergebnisse des Verhandlungsmarathons stolz sein.
Auch was die weiteren Punkte der zurückliegenden Ortsvereinsdiskussion angeht habe es sich gezeigt, dass die Mannschaft um den Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel aus der verhältnismäßig schwierigen Ausgangslage nach der Bundestagswahl vom 22. September das Optimum in den Verhandlungen herausgeholt hat. So gebe es künftig eine Mietpreisbremse und mehr Mittel für den Städtebau, eine sozialverträgliche und bezahlbare Energiewende sowie Milliardeninvestitionen in Schulen, Hochschulen und den Kitaausbau. Nicht zu vergessen mehr Gleichberechtigung von Frauen durch ein Entgeltgleichheitsgesetz sowie Milliardeninvestitionen in eine bessere Pflege.
Der Vorstand des Ortsvereins empfiehlt seinen Mitgliedern beim Mitgliedervotum in der Zeit vom 6. bis zum 12. Dezember die Zustimmung zum Koalitionsvertrag.
So viel Basis gab es schon lange nicht mehr bei einer "normalen" Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Baden-Baden. Und das bei nur einem einzigen Tagesordnungspunkt, der es allerdings in sich hatte: die Mitgliederbefragung der Bundes-SPD zur möglicherweise bevorstehenden Großen Koalition in Berlin. Der Ortvereinsvorsitzende Paul Haußmann machte von Beginn der Sitzung an klar, dass es nicht darum gehe "irgendetwas abzunicken". Vielmehr seien alle Mitglieder dazu aufgerufen ihre Meinung zu den Verhandlungen mit CDU und CSU zu sagen. Vom 6. bis zum 12. Dezember könne dann jedes einzelne Mitglied sein Votum pro oder contra Koalitionsvertrag abgeben.
Die meisten Rednerinnen und Redner machten klar, dass ihr endgültiges Abstimmungsverhalten noch nicht fesstehen könne, da der Koalitionsvertrag noch nicht auf dem Tisch liege und völlig offen sei ob wichtige Forderungen der Basis dort auch tatsächlich hineingeschrieben werden.
Die große Mehrheit wandte sich deshalb auch gegen den Vorschlag von Vorstandsmitglied Werner Schmoll, eine Abstimmung herbeizuführen, die das Ziel haben sollte, dass sich der Ortsverein für oder gegen eine Große Koalition ausspricht.
Stattdessen wurde aus der Versammlung heraus vorgeschlagen, dass 6 zentrale Forderungen formuliert werden, die nicht nur im Bund sonder ganz konkret auch vor Ort in Baden-Baden eine Verbesserung für die Lebensverhältnisse der Menschen bringen.
Mitgliederbefragung Thema der Ortsvereinssitzung des OV Baden-Baden
Die Mitglieder des Ortsverein Baden-Baden diskutieren Ende November ihre Haltung zu den Ergebnissen der Koalitionsvertragen in Berlin mit Blick auf die anstehende Mitgliederbefragung. Alle SPD-Mitglieder sind in der Zeit vom 6. bis 12. Dezember aufgerufen über den schwarz-roten Koalitionsvertrag abzustimmen. Neben den Inhalten wie z.B. Mindestlohn, Pkw-Maut und Reichensteuer, die auf jeden Fall Vorrang haben werden, kommen bestimmt auch erste Personalien auf die Tagesordnung. Eine Frage taucht dabei sicherlich auf: Soll Frank-Walter Steinmeier Außenminister werden? Das Foto zeigt ihn bei seinem Besuch in Baden-Baden, anlässlich des Nato-Gipfels am 3. April 2009.
SPD-Fraktion setzt sich für Weihnachtsbeleuchtung im neuen "Stadtteil" ein. Stadtrat Werner Schmoll erinnert Bürgermeister Hirth an Vorschläge aus dem vergangenen Jahr.
Lesen Sie seinen Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
im Stadtteil Cité wohnen mittlerweile ca. 3000 Bürgerinnen und Bürger. Er zählt damit bereits heute zu den größeren Stadtteilen in Baden-Baden obwohl die „Bretagne“ noch nicht fertiggestellt ist.
Die Cité nimmt immer mehr ihre endgültige Gestalt an und ist daran, eine eigene Identität zu entwickeln. Neben Wohnungen, Kindergärten, Schulen, Arbeitsplätzen und Freizeiteinrichtungen gehören dazu auch andere Dinge, die dafür sorgen, dass sich Menschen dort zu Hause fühlen.
Ich bin mir sicher, dass in diesem Zusammenhang - wie auch in anderen Stadtteilen - ein Weihnachtsbaum oder eine Weihnachtsbeleuchtung in der Adventszeit wichtig wären. Dies habe ich seit 2010 mehrfach beantragt.
Nachdem Sie mir im vergangenen Jahr mitteilten, meinen Vorschlag, die prägende Buche vor der Simulationsbühne der Eventakademie (ehemalige Kirche) mit einer dauerhaft verbleibenden LED-Weihnachtsbeleuchtung auszurüsten, prüfen zu wollen, bitte ich Sie mir mitzuteilen, ob es für die kommende Adventszeit möglich sein wird, den Weihnachtsschmuck dort zu installieren.
Im vergangenen Jahr ergab sich als Ersatzlösung kurzfristig die einmalige Chance, dass ein Künstler bereit war, seine für den Hof des Klosters Lichtental entworfene Adventspyramide in der Cité Paris aufzustellen, da die andauernden Bauarbeiten im Kloster eine Präsentation des Kunstwerkes dort nicht erlaubten. Diese Bauarbeiten sind nun abgeschlossen und ich gehe ich davon aus, dass die Adventspyramide im Cistercienserinnenkloster in Lichtental ihren Platz finden wird.
Unsere neue Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek
Bloedt-Werner verunglimpft missliebige Äußerungen
Empört über den Stil der SPD in Sachen Augustaplatz zeigt sich Stadtrat Bloedt-Werner. In altbekannter Manier versucht der Moralapostel der CDU, ihm missliebige Äußerungen und Positionen zu verunglimpfen. Dabei verkennt er offenbar, dass die Zeiten des Durchpaukens von Großprojekten auch in Baden-Baden längst vorbei sind. Dass er und mit ihm seine Partei sich unempfindlich zeigen gegenüber den bereits jetzt vorliegenden vielfältigen kritischen Fragen zum Inhalt der Veränderungspläne und dem Zeitrahmen ihrer Umsetzung, lässt das Schlimmste befürchten für den von ihm selbst ins Gespräch gebrachten „Dialog mit dem Bürger“, den er wohl eher als eine Abnickveranstaltung betrachtet.
Vielleicht passt es dazu, dass der Mahner nach eigenem Bekunden die im Rathaus gezeigten Architektenentwürfe am Montag noch gar nicht zur Kenntnis genommen hatte. Darüber sollte er nachdenken und sich der Sachdiskussion stellen, anstatt sich einmal mehr als Sittenwächter aufzuspielen.

Einladung zum Offenen Stammtisch der SPD Baden-Baden für alle Interessierte. Nächster Termín: Donnerstag, der 11. Juni 2026, 19 Uhr.
Ort: Goldener Löwe Lichtental

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